Das Buch der Zeit – Die Geschichte Tirayniirs




Der Hintergrundbereich für Arkatum

Das Buch der Zeit – Die Geschichte Tirayniirs

Beitragvon lofwyr » Mi 15. Jun 2011, 23:40

Nach dem Schatten kam die Dunkelheit - Prolog der Zeit
Tirayniir war eine friedliche Welt. Hier lebten die Menschen auf dem Höhepunkt ihrer Kultur in Reichtum und Wohlstand. Lange Jahrzente hatte es keine Kriege mehr gegeben und die Welt schien perfekt. Die Menschen entwickelten sich immer weiter, Medizin, Technologie und Wissenschaft waren an ein unerdenkliches Maß gebracht wurden. Aber dann wurde es dunkel in der Welt.

Niemand weiss, wie es passierte, doch jeder konnte es genau beschreiben. Kurz vor der Nacht des letzten Tages begann es, ein Zittern ging durch den Boden und die Luft knisterte vor Energie. Anfangs hielt man es für die Nebenwirkung eines Experimentes, doch dieser Irrglaube blieb nicht lange bestehen. Wie aus dem Nichts erschienen ohne eine Vorwarnung Verkrümmumgen der Realität, Portale in eine andere Welt, wie Löcher im Sein. Aus diesen Löchern kamen die Alben hervor, ein humanoides Volk, welches jedoch größer war als Menschen. Die Alben waren schlank und von tödlicher Eleganz. Kaum standen sie mit ihren Füßen auf dem harten Boden der Städte, auf die ihre angewiderten Blicke lagen, da fielen sie auch schon über die Menschen her. Jene, die sich widersetzten, wurden gnadenlos abgeschlachtet und leblos zurück gelassen. Hier wurde den Menschen schon früh offenbart, von welcher Natur die Alben sind, denn sie kämpften nicht nur mit Waffen. Sie befehligten die Elemente und unwirkliche Bestien mit einer alten, längst vergessenen Magie. Flammensäulen stiessen aus den Böden hervor, Blitze zuckte vom Himmel und fliehende Menschen wurden vereist.
Zwar wehrten sich die Menschen mit ihrer Technologie gegen die fremden Invasoren, doch waren sie dieser alten Magie nicht gewachsen. So geschah es, dass, als der Staub der Schlacht sich legte und endlich wieder Ruhe in der Welt einkehrte, die Menschen versklavt waren und von nun an für die Alben arbeiteten und deren neues Reich errichteten. Ein Reich im Schatten, unter der Oberfläche Tirayniirs.
Diese Schlacht ist nun schon viele Jahrhunderte her und die Geschichten, die man über sie erzählt, sind schon lange Legende. Niemand erinnert sich mehr an ein Leben in Freiheit. Nur wenige kennen die Geschichten von früher noch. Und von diesen trauen sich nur die Wenigsten, sie zu erzählen.
Mir haben die Alben alles genommen, meine Frau und meine Kinder. Selbst meine Beine waren ihnen nicht heilig, doch als würde es nicht reichen, nahmen sie mir auch mein Augenlicht. Ich kann euch also alles aufschreiben, was ich weiss. Mir wäre der Tod eine Erlösung.


Vom Beginn der Sklaverei – Erster Akt der Zeit
Wer auch immer dieses Buch in die Hände bekommt, hütet es gut, die Alben dürfen es nicht finden. Es ist vielleicht das letzte Stück unserer Geschichte, die letzte Erinnerung an das, was uns angetan wurde.
Nachdem die Alben in der Nacht der Schatten in unsere Welt gekommen waren, gab es einen großen Krieg zwischen ihnen und uns Menschen. Wir wehrten uns mit allem, was wir aufbieten konnten. So wurde es mir zumindest erzählt. Doch war unsere Technologie den Alben nicht gewachsen und mit ihrer Magie und den Bestien, die sie befehligten, bezwangen sie uns schon sehr bald. Doch töteten sie unsere Vorfahren nicht, wie viele es damals befürchtet hatten.
Die Alben hatten ganz andere Pläne mit dem Volk, welches sie nun unterworfen hatten. Alle Menschen, die im Kampf nicht gefallen waren, wurden zusammen getrieben und eingesperrt.
Mit ihrer Magie öffneten die Alben Tunnels unter die Erde und verkrochen sich unter der Oberfläche, die Welt unserer Vorfahren dem Verfall überlassen. Die Gefangenen nahmen sie natürlich mit. Unter der Erde formten sie dann eine gewaltige Höhle und zwangen die Menschen, dort eine Stadt zu errichten. Die war der Beginn des Albenreiches und der Sklaverei der Menscheit. Die Stadt, die dort mit dem Blut der Gefangenen gebaut wurde, ist heute als Dyr´Ramor bekannt, der unendlichen Stadt der Alben.
Während dem Bau der Stadt, entdeckten einige Minenarbeiter der Menschen einen Kristall, der sofort von den Alben beschlagnahmt wurde. Niemand weiss, ob die Alben von den Kristallen wussten oder ob sie durch Zufall entdeckt wurden, doch waren die Invasoren über den Fund sehr erfreut. Bisher hatten sie keine Energiequelle für ihre Magie und mussten ihre eigene Lebenskraft anzapfen, was sie sehr schwächte. Nun konnten sie jedoch die Kristalle als Quelle nutzen und die in ihnen inne wohnende Energie in ihre Magie umleiten.
Durch den Fund des Kristalls wurden die Alben also noch stärker und für die Menschen wurde die Chance geringer, jemals aus dieser Situation heraus zu kommen. Während die Stadt weiter errichtet wurde, erforschten die Alben den gefundenen Kristall, den sie Arkatum nannten und befahlen den Menschen, von nun an alle gefundenen Kristalle unverzüglich abzugeben. Schnell wurden Menschen vom Bau der Stadt abgezogen und damit beauftragt, tiefer in die Erde vorzustossen und nach Arkatum zu suchen. Wir Menschen hatten einen neuen Platz in der jungen Gesellschaft der Alben.
Juri Slatovak, Zapan, Giovanni. Raven,
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